Security-Lock für at-Domains

Mit Security-Lock hat der österreichische Domain Registrierungsstelle nic.at eine zusätzliche Sicherheitsfunktion für Domains auf den Domainmarkt gebracht. Wenn dieses Service aktiviert wurde, muss der Domain-Inhaber jegliche Änderung an der Domain direkt bei nic.at zusätzlich mit einem Passwort autorisieren. Dritte wie ein Registrar oder Provider kann eine Änderungen zwar anstoßen, diese werden aber erst nach Ihrer telefonischen Bestätigung durchgeführt werden. Pro Domain und Jahr kostet Security-Lock 250 Euro netto. „Security-Lock für at-Domains“ weiterlesen

Betrugsformen im Internet

Der Großteil der Straftaten rund um Computer & Internet entfällt auf  Betrugsdelikte. Das Bundesministerium für Inneres hat in einem Leitfaden eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Betrug im Internet erstellt. Generell wird Betroffenen empfohlen, umgehend Anzeige auf einer Polizeiinspektion zu erstatten. Der übliche Verlauf der Anzeige führt von dort in den Fachbereich beim jeweils zuständigen Landeskriminalamt.

Beim Ein- und Verkauf über Onlineplattformen bzw. Verkaufsportalen ist generell größte Vorsicht geboten. Der Handel findet in der Regel zwischen Privatleuten statt. Sowohl Käufer als auch Verkäufer können hierbei zu finanziellen Schaden kommen.  Grundsätzlich kann bei allen folgenden Betrugsformen im Internet davon ausgegangen werden, dass entweder nichtexistente Waren meist weit unter den üblichen Marktpreisen zum Verkauf angeboten werden oder bei den angebotenen Waren versucht wird mittels gefälschter Bestätigungen finanziellen Schaden zu verursachen. „Betrugsformen im Internet“ weiterlesen

Gallery Team verkündet Aus der beliebten Fotogalerie-Software

Das Gallery Team rund um Bharat verkündete Ende Juni, dass sie das Gallery Projekt (nannte sich früher Menalto Gallery) rund um die Gallery3 (der Nachfolger von Gallery2), nach insgesamt 14 Jahren beenden. Als Grund gaben sie die fehlende Zeit der Kernentwickler und die fehlende Codeentwicklung an – so wurde in den letzten sechs Monaten kein neuer Code für die Gallery3 veröffentlicht.

Aktuell ist es auch nicht mehr möglich sich auf der Webseite einzuloggen um beispielsweise im Forum zu diskutieren. Als Grund hierfür, dass die Webseite auch weiterhin Pflege bedarf und Spammers eine ungute Begleiterscheinung sind. Es ist möglich, die Forenpostings weiterhin zu lesen. Anschließend soll die Seite des Gallery Projekts in einen Betriebszustand gebracht werden, der wenig Wartung bedarf – bis das Geld dafür verbraucht ist. Dann wird die Seite komplett abgedreht. „Gallery Team verkündet Aus der beliebten Fotogalerie-Software“ weiterlesen

Forscher der TU Graz überprüften heutige Verschlüsselung

Internet Sicherheit
Das Internet ist sicher belegen Kryptografen der TU Graz Sicherheit durch gezielte Attacke. Foto: TU Graz/Lunghammer

Forscher der TU Graz haben überprüft, wie sicher heutige Verschlüsselung ist: Nach dem Ergebnis, würden Angreifer selbst mit einem Budget von einer Milliarde US-Dollar 41 Jahre benötigen, um die kleinsten zugelassenen Internet-„Schlüssel“ zu berechnen.

Sobald sich ein Internetnutzer auf einen Server einloggt, zum Beispiel beim Homebanking oder E-Mails abruft. Es wird eine Internetverschlüsselung (im Idealfall) aktiv. Diese Verschlüsselungen müssen so klein wie möglich gehalten werden, um beispielsweise die geringe Rechenleistung von Smartphones nicht zu verringern. Deswegen wird beim Thema Verschlüsselung grundsätzlich überlegt:

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Kindle unlimited: Bücher Abo-Dienst von Amazon

Einen Abo-Dienst für digitale Bücher soll Amazon mit dem Namen „Kindle unlimited“ in den USA planen. Laut den geheimen Plänen, die Ankündigung war scheinbar irrtümlich für eine kure Zeit auf der Amazon-Webseite online, sollen Kunden für rund 10 Dollar im Monat unbeschränkten Zugang zu circa 600.000 digitalen Büchern bekommen. Entdeckt wurde diese Information über die Bücher-Flatrate auf Amazon vom Technologieblog GigaOm.

Bücher der fünf großen US-Verlage Simon & Schuster, Hachette, HarperCollins, Macmillan, Penguin Random House waren laut Berichten in der Bücherliste nicht gelistet. Dagegen schienen Titel aus den VerlagenAlgonquin, Bloomsbury, Houghton Mifflin Harcourt und Workman darin auf. Genannt wurden auch weltweit bekannte Titeln wie die Harry Potter Serie und die Herr der Ringe Trilogie.

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Heartbleed: Anonymous Austria brachte Banken und Webseiten-Betreiber in Zugzwang

Am 8. April wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke bei OpenSSL bekannt gemacht. Als Spitzname bekam die kritische Sicherheitslücke den Namen Heartbleed Bug. Der Twitter Account AnonAustria von Anonymus twitterte am 8. und 9. April 2014 Tweets, um die Öffentlichkeit auf die Sicherheitslücke bei Internetseiten wie beispielsweise von der Erste Bank / Sparkassen, den Wiener Linien, Ticket Express und so weiter, hinzuweisen. Dafür bedienten sie sich „eigener“ Methoden und brachten die Internetserver der betreffenden Webseiten dazu, über manipulierte Datenpakete, Login-Daten und im Fall der Banken, auch Informationen über getätigte Überweisungen auszugeben. Das Resultat veröffentlichte AnonAustria als Dump und verschleierten hier und da paar Zeilen.

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A1 erhöht Preise für Grundentgelte bei Kunden

Der österreichische Telekom-Anbieter A1 kündigt ab 19. Mai 2014 eine Preisanhebung von älteren Grundentgelten an, ebenso müssen nun alle A1-Handykunden die SIM-Pauschale bezahlen. Für mobile Sprachtarife, die vor dem 18. November 2013 beziehungsweise der sogenannten Company Network Tarife, die vor dem 1. April 2013 angemeldet wurden sowie für mobile Internettarife, die vor dem 3. Juni 2013 angemeldet wurden, müssen A1-Kunden um 1,9 Euro mehr Grundentgelt zahlen.

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Schülertests: Datenleck beim Bundesinstituts für Bildungsforschung (BIFIE)

Ein großes Datenschutzproblem ist aktuell bei Schülertests vom Bundesinstituts für Bildungsforschung (BIFIE) bekannt geworden. Vertrauliche Datensätze von rund 400.000 Schülern aus der Informellen Kompetenzmessung (IKM) sind auf einem rumänischen Webserver aufgetaucht. Wie diepresse.com exklusiv berichtete, sind die Testergebnisse aus den Jahren 2011 und 2012 ohne Schutz und unverschlüsselt im Internet abrufbar gewesen. E-Mail Adressen von 37.000 Lehrern waren bei diesen Daten auch gespeichert gewesen. Man muss sich so nicht fragen, woher Spammer immer gültige E-Mail-Adressen her bekommen.

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DE Domains: Redemption Grace Period

Anfang Dezember 2013 führte DENIC, die zentrale Registrierungsstelle und technische Betreibergesellschaft der deutschen Top Level Domain .de,  für alle Domains mit deutscher Länderendung ein „Karenzverfahren“ ein. Die sogenannte Redemption Grace Period soll  Domaininhaber vor dem ungewollten Verlust ihrer Domains durch eine versehentliche Löschung schützen.

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